Vortrag: Unterwerfung als Freiheit – Leben im Neoliberalismus

27. Jan | 19:30 | Linkes Zentrum ¡adelante! Glümerstraße 2, 79102 Freiburg

Weit über Politik und Wirtschaft hinaus hat sich der Neoliberalismus in unserem Denken und im Alltagsleben verankert. Patrick Schreiner fragt nach den sozialen und ideologischen Mechanismen, durch die Menschen neoliberale Ansätze und Ideen als gut, angemessen und alternativlos akzeptieren. Dazu nimmt er in seinem Vortrag Ratgeberliteratur sowie Casting-Shows in den Blick. An diesen Beispielen zeigt er, wie Konkurrenzdenken, Leistungsideologie und Ich-Bezogenheit die Menschen vereinnahmen und welche Folgen das für die Einzelnen wie für die Gesellschaft hat. Dabei wird deutlich: Neoliberalismus ist eine Ideologie, die Freiheit verspricht, aber Elend und Unterwerfung bedeutet. – Der Vortrag basiert auf dem Buch „Unterwerfung als Freiheit – Leben im Neoliberalismus des Referenten.

Patrick Schreiner, * 1978, Politikwissenschaftler,
hauptamtlicher Gewerkschafter
und Publizist. Seine Arbeitsschwerpunkte
sind Finanz- und Wirtschaftspolitik,
Verteilung und politische
Theorie.

Organisiert vom Referat für Antifaschismus der Pädagogischen Hochschule sowie der Feministischen Linken Freiburg

Solidarität mit der kurdischen Frauen_bewegung

Am 25. November 2016 hat in Freiburg eine Demonstration anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen stattgefunden. Dazu hat das Bündnis „16 Tage Stopp Gewalt an Frauen!“ aufgerufen, dass sich kurzfristig, aufgrund der aktuellen Geschehnissen, dazu entschieden hatte einen geplanten Stadtrundgang zu einer Demonstration auszuweiten. Auch wir haben mit einem eigenen Aufruf zu dieser Demonstration mobilisiert. Die Mehrzahl der Teilnehmer_innen waren Teil der kurdischen Bewegung in Freiburg. Bei dieser Demonstration kam es vermehrt zu diskriminierenden und rassistischen Aussagen sowie Handlungen gegenüber den kurdischen Frauen_. Wir möchten uns entschieden dagegen stellen und uns mit den kurdischen Frauen_ solidarisch erklären.
Erst einmal sind wir alle Frauen_! Egal an welchem Ort, sind Frauen_ international in unterschiedlichem Ausmaß von struktureller Gewalt betroffen. Gewalt an Frauen_ äußert sich ganz bestimmt nicht ausschließlich in der „klassischen“ Vergewaltigung, sondern ist alltäglich auf verschiedenen Ebenen präsent. Diese kann sich äußern in sexualisierter Gewalt, wie z.B. Vergewaltigungen als Kriegsverbrechen, körperlicher- und häuslicher Gewalt, struktureller Ausbeutung und Unterdrückung. Grundlage dafür sind patriarchale und kapitalistische Gesellschaftsstrukturen.
Wir können nicht nachvollziehen, dass Gewalt an Frauen_ in Kategorien wie Herkunft gedacht wird. Dass Kämpfe gegen Faschismus und Krieg, gegen kapitalistische Ausbeutung und rassistische Politik von feministischen Kämpfen getrennt gedacht werden. Denn unsere Kämpfe können nicht stehen bleiben bei Forderungen nach Gleichbehandlungsgesetzen, oder Frauenquoten. Erst mit einer strukturellen gesellschaftlichen Veränderung wird die Befreiung aller Menschen möglich. Hierfür müssen jedoch die Stimmen aller Frauen_, unabhängig von Status, Herkunft, sexueller Orientierung, Religion, und Alter auf den Straßen gehört werden. Die kurdische Bewegung ist hierbei für uns ein wichtiger Bezugspunkt. Denn mit dem Versuch in Kurdistan (Syrien, Türkei, Iran, Irak), eine Gesellschaft die ohne Nationalstaat auskommt, die auf der Gleichberechtigung und demokratischen Teilhabe aller Menschen aufzubauen, wird etwas geschaffen, das auch in uns die reale Hoffnung wachsen lässt, dass eine andere Welt möglich ist. Etwas von dem auch wir lernen können.
Kämpfe zur Befreiung der Frauen_ können nur funktionieren, wenn diese untereinander Rückhalt erfahren, gemeinsam gekämpft und unterstützt werden. Mit der Unterscheidung zwischen „unseren“ und „euren“ Kämpfen wird etwas gespalten, das zusammengehört. Die Solidarität. Nur durch den gemeinsamen Widerstand gegen Gewalt und Ausbeutung können die schon seit langem geführten Kämpfe von Frauen_ weltweit aufflammen.

Deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass Frauen_ der kurdischen Bewegung auf einer Demonstration gegen Gewalt an Frauen_ sprechen, um beispielsweise auf die Situation in Syrien und der Türkei, auf die Ermordung von Antifaschistinnen, oder jedwedes Thema welches ihnen zu diesem Anlass wichtig erscheint aufmerksam zu machen. Wir akzeptieren keinen Rassismus innerhalb feministischer Bewegungen!

Frauen_ und Mädchen_ Hand in Hand – organisiert den Widerstand!
Jin Jiyan Azadî – Frau, Leben, Widerstand

Januar 2017 | FeLi – Feministische Linke Freiburg

„Uns gehört die Straße! Uns gehört die Nacht!“

pc210043Wütend und lautstark sind am Dienstag den 20.12.2016 ca. 200 Frauen*, Mädchen*
, Lesben*, Trans-*
und Interpersonen*, durch die Freiburger Innenstadt gezogen. Auf der belebten Kaiser-Joseph-Straße wurde eine großartige kämpferische Stimmung verbreitet.
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FLTI* Demo in Freiburg – Wir nehmen uns die Straße, Wir nehmen uns die Nacht!

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Unterstützer_innen:
FeLi – Feministische Linke Freiburg
Unabhängige Frauen Freiburg
SAGA, Südbadisches Aktionsbündnis Gegen Abschiebungen
Tritta e.V. – Verein für feministische Mädchenarbeit
Anarchistische Gruppe Freiburg
anarcha-feministischer Lesekreis Sheherazade

*Di 20.12.16 | 19 Uhr | Augustinerplatz*

WIR NEHMEN UNS DIE STRAßE! WIR NEHMEN UNS DIE NACHT!

DEMONSTRATION
für Mädchen*, Frauen*, Lesben*, Trans*- und Inter*personen

Momentan lesen wir in der Zeitung, dass Frauen* und Mädchen* auf der Straße verunsichert seien, oder dass die Pfefferspraybestände der Stadt sich dem Ende neigen würden. In sozialen Netzwerken bilden weiße männliche Personen Gruppen um angeblich hilflose Frauen* zu beschützen.

Für Sexismus, Homophobie, Transphobie und Gewalt an Mädchen* und Frauen*, werden derzeit vorwiegend Personen verantwortlich gemacht die erst kurze Zeit in Deutschland leben. Diese Zuschreibung ist nicht nur rassistisch, damit werden uns auch Erfahrungen abgesprochen und verneint, die die meisten von uns schon ihr ganzes Leben lang mit Sexismus und männlichen Personen jeglicher Herkunft machen. Die verschiedenen feministischen Kämpfe die bereits seit Jahrzehnten stattfinden werden vollkommen ignoriert.

Die meisten von uns sind mit der Angst groß geworden, dass wir vergewaltigbar sind und wir uns deshalb Nachts nicht ohne Begleitung an dunkle Orte und Straße trauen sollen. Schon im frühen Alter tragen wir deshalb Pfefferspray mit uns herum, ohne zu wissen wie es richtig eingesetzt wird. Ob in der Straßenbahn, in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Familie, oder Partnerschaft, in der Uni, beim Feiern oder in der Öffentlichkeit werden wir oftmals nicht ernst genommen, belächelt, übergangen, werden unsere Grenzen überschritten. Besonders wenn wir nicht weiß sind befürchten wir nicht nur aufgrund unseres Geschlechts, sondern auch aufgrund unserer Hautfarbe angegriffen zu werden. Im Krieg oder auf der Flucht wird Vergewaltigung zur Waffe um uns zu brechen.

Wir können uns nie sicher sein, ob unser Nein akzeptiert wird, oder ob unsere Partner*, Bekannten*, Verwandten* oder Sexpartner* dies übergehen. Uns wird gesagt wir sollen uns nicht aufreizend oder freizügig kleiden weil wir belästigt werden könnten, und für sexualisierte Gewalt verantwortlich gemacht werden wenn wir es doch tun. Unsere Erfahrung ist, dass wir Gewalt erleben, egal wie wir uns anziehen. Nach der Geburt wird manchen von uns gewaltvoll ein Geschlecht operiert, weil diese Gesellschaft nicht akzeptieren will, dass Geschlechter nicht eindeutig sind. Viele von uns leben bis heute nicht offen ihre sexuelle oder geschlechtliche Identität, aus Angst davor ausgeschlossen oder angegangen zu werden. Wir dürfen in öffentlichen Bereichen nicht arbeiten, weil wir ein Kopftuch tragen und uns unterstellt wird wir wären nicht emanzipiert. Sexismus äußert sich in viel mehr als Vergewaltigung, oder körperliche Gewalt. Sexismus bedeutet auch, dass wenn es Frauen* nicht möglich ist von Männern finanziell unabhängig zu sein, sie sich nicht befreien können. Trotz jahrzehntelanger Kämpfe sind die meisten von uns in ihren Berufen so schlecht bezahlt, dass wir uns noch immer in dieser Abhängigkeit befinden. Und auch in Deutschland liegt in den meisten Fällen Kindererziehung, Haus- und Sorgearbeit noch immer in der Verantwortung von Frauen*.

WIR SAGEN ES REICHT!
Wir gehen, wann und wohin wir wollen. Wir ziehen an, was wir wollen und richten uns her,
wie wir wollen. Wir lieben wen wir wollen. Unsere Körper gehören uns und wir allein bestimmen über ihn. Wir haben die Schnauze voll davon, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der Sexismus, Rassismus, Homophobie und Transphobie, sexualisierte Gewalt und Vergewaltigung zum Normalzustand gehören.

Wir bestimmen wann, mit wem und wie wir Sex haben wollen oder auch nicht. Wir lassen uns nicht spalten und teilen unsere Wut mit allen kämpfenden Frauen*, LGBTIQ Communities und denjenigen, die sich gegen diese Normalzustände zur Wehr setzen, weltweit.

Deshalb wollen wir uns mit allen Frauen*, Mädchen*, Lesben, Trans*- und Inter*personen egal welcher Herkunft, sexuellen Orientierung, Religionszugehörigkeit, mit und ohne Handicap, egal in welchem Alter, ob mit oder ohne Wohnsitz, ob mit oder ohne Lohnarbeit, die Straße und die Nacht nehmen. Denn nur wenn wir die Stärke jeder* Einzelnen von uns bündeln und uns zusammen tun, können wir uns gemeinsam aus dieser bitteren Normalität befreien.

Lasst uns gemeinsam am 20.12.2016 um 19 Uhr am Augustinerplatz versammeln und laut durch die Straßen ziehen, denn unsere Stimmen sind es die endlich gehört werden müssen.

*Wenn ihr etwas braucht um an der Demonstration teilnehmen zu können, bspw. eine Übersetzung, oder eine Begleitung nach Hause, bitten wir euch uns kurz per Mail Bescheid zu geben, damit wir versuchen können die Teilnahme für alle zu ermöglichen. Bitte per Mail an: feministische-linke@riseup.net | feli.blogsport.eu

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LET’S TAKE THE STREETS, LET’S TAKE THE NIGHT!

DEMONSTRATION
for for women*, girls*, lesbians*, transgender and intergender

The last couple of months every second news paper reported that women* and girls* are not feeling safe on the streets anymore and that the stock of pepper spray in the city is running out. As a result groups of white males are clustering in social networks in order to protect the alleged helpless women*.

At the moment the people who are held responsible for problems regarding sexism, homophobia, transphobia and violence against women* and girls*, are those who recently came to Germany. This circumstance results not only in our experiences – which some of us had to deal with throughout their entire life – being negated and denied but also all the fights being fought for decades now.

Hence we want to take back the streets and the night with you – all women*, girls*, lesbians, trans- and inter-people regardless of your origin, sexual orientation or religion! We want all of you to join, whether with or without handycap, with a fixed abode or not, regardless of your age or your income!

To liberate ourselves from nowadays bitter reality we need to unite our individual strengths and fight back!

Let´s gather at the 20th of December at 7 PM at the Augustinerplatz and make some noise while walking to the theatre, because our voices need to be heard eventually!

*If you need anything in order to participate – a translation for example – don´t be afraid to contact us and we will try to make your participation possible feministische-linke@riseup.net <mailto:feministische-linke@riseup.net>

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BIZIM SOKAK! BIZIM GECE!

YÜRÜYÜRÜŞ
Kadınlar, genç kadınlar, kız çocukları, Lezbiyen, Trans ve Intersexüeller için

Nerdeyse her ikinci gün gazetelerde, bir kadın*, genç kadın* yada kız çocukları* kendilerini sokaklarda güvensiz hissetdiğini veya şehrin bibergaz deposunun tükeneceğini yazıyor. Sosyal medyada beyaz erkek grubları yardıma ihtiyacı olan kadınları* korumaya kalkışıyor.

Cinsel taciz, homofobi, transfobi, kadınlara*, genç kadınlara* ve kız çocuklarına* uygulanan şiddet bu aralar, sadece kısa süredir almanyada yaşayan insanlar sorumlu kılınıyor. Böylelikle senelerdir yaptığımız tecrübeler ciddiye alınmıyor.
Yıllardır sürdürdüğümüz kavga görünmezden geliniyor. Eğer her birimiz gücünü birleştirirse beraber toplumdan dolayı doğallaştırılmış acı gerçeklerden kurtulabiliriz.

Bu yüzden bütün Kadınlarla*, genç kadınlarla*, kız çocuklarıyla* Lezbiyen, Trans ve İntersexüellerle, din, dil, ırk fark etmeden, engel tanımadan, işsizliği fark etmeden, yaşı ve oturumu önemli olmadan birlikte gece ve sokağı geri alacağız!

Haydi gelin beraber 20.12.2016 Saat 19:00‘da Augustinerplatz‘da toplanalım ve güçlü bir şekilde sokaklar‘da sesimizi duyuralım, çünkü bizim sesimiz artık duyulmalı.

*Eğer yürüyüşe katılmak için bir şeye ihtiyacınız olursa, mesela cevırıye, bize email yoluyla haber verin ve bizde size katılmak için imkan sağlayalım. feministische-linke@riseup.net | feli.blogsport.eu

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لنأخذ الشوارع،
لنأخذ الليل!

مظاهرة

عن النساء * والفتيات *، مثليات * والمتحولين جنسيا.

في الشهرين الماضيين ذكرت كل ورقة أخبار بأن النساء والفتيات * * لا يشعرون بالأمان في الشوارع بعد الآن، وأن المخزون من رذاذ الفلفل في مدينة ينفد. ونتيجة لذلك تم تجميع مجموعة من الذكور البيض في الشبكات الاجتماعية من أجل حماية النساء العاجزات عن حماية انفسهن،

وفي هذه اللحضات بعض من الناس يحملون هذه المشاكل مثل العنف الجنسي والاغتصاب والعنف ضد المرأة هم من الذين دخلو المانيا مؤخراً ( اللاجئين )

وبالتالي نحن نريد لاستعادة السيطرة على الشوارع والليل مع – جميع النساء * والفتيات *، و المثليات، وبين الناس بغض النظر عن أصلك أو الميول الجنسية أو الدين! نريد لكم جميعا للانضمام، بغض النظر عن عمرك أو دخلك!

لتحرير أنفسنا من الواقع المرير في الوقت الحاضر نحن بحاجة إلى توحيد القوة الفردية لدينا والقتال مرة أخرى وطرد هذا الخوف بين النساء!

لنلتقي جميعاً في 20 ديسمبر في الساعة 7 مساء في Augustinerplatz دعونا نهتف بأصوات عالية ، لأن أصواتنا بحاجة إلى أن تُسمع في نهاية المطاف!

* إذا كنت بحاجة إلى أي شيء من أجل المشاركة – ترجمة مثلا؟ تخافوا في الاتصال بنا، ونحن سوف نحاول أن نجعل مشاركتكم معنا ان كانت مفيدة feministische-linke@riseup.net

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NOUS PRENONS LA RUE, NOUS PRENONS LA NUIT!

MANIFESTATION
pour les femmes_, filles_, lesbiennes_, trans- et inters

Tous les deux jours, il y a un journal qui écrit que la plupart des femmes* et filles* ne se sentent pas rassurées dans les rues. Et que la réserve de gaz poivré s’épuise. Dans les réseaux sociaux, il y a des personnes blanches et masculines qui forment des groupes pour protéger ces femmes* prétendument impuissantes.

Pour le sexisme, l’homophobie, la transphobie et la violence contre les filles* et femmes*, ce sont principalement les personnes qui viennent d’arriver en Allemagne qui sont rendues responsables. En faisant cela, on dénie les expériences que la majorité d‘entre nous ont faites tout au long de leur vie. Les luttes qui se déroulent depuis des décennies, sont complètement mises à l’écart.

C’est pour cela que nous voulons prendre la rue et la nuit avec toutes les femmes*, filles*, lesbiennes, trans et inter, quel que soit l’origine, l‘orientation sexuelle, la confession religieuse ou l’age, avec ou sans handicap, avec ou sans domicile fixe, avec ou sans travail salarié.

Car c’est seulement quand nous nous réunissons et quand nous unissons la force de chacune d‘entre nous, que nous allons nous libérer ensemble de cette triste réalité.

Réunissons-nous toutes le 20 décembre 2016 à 19 heures à la „Augustinerplatz“ pour marcher bruyamment en direction du „Stadttheater“. Car ce sont nos voix qui doivent enfin être entendues.

*Si vous avez besoin de quelque chose pour pouvoir participer à la manifestation, p.ex. une traduction, écrivez-nous un mail pour que nous puissions essayer de rendre la participation accessible à toutes. feministische-linke@riseup.net


KOLANA ME ! ŞEVA ME !

XWEPEŞANDAN
Jin, jinen ciwan, zaroken keç.
Ji bo Lezbiyen, Trans u Intersexuelan. Her dem u roj, di roja duem de rojname; Jinek, jinek ciwan, anjî zaroka wana keçik, xwe di kuçe u kolanen de be ewle hisdikin dinivîsînin.
Di medya civakî de, komen zilamen sipî, hewldidin jinan biparezin.
Zext u tacîzkirina cinsi, homofobî, transfobî u li jinen ciwan, keçen hîn zarokin zextan ledikin.
Berpirsyariya van pirsgirek u zextan kesen li Almanya be karin, kesen mafe runiştina wan dem kine dibînin.
Le mixabin şarezayîya meya bi salan naxwazin bibînin. Tekoşîna meya salan pewîst u girîng nabînim.
Ger em werin gel hev, heza xwe bikin yek, eş u xemen xwazayî bibînin ji hole rakin eme rizgar bibin.
Ji bo ve armance; Bi hemu janan re, jinen ciwan re, bi zaroken keç re, bi Lezbiyen, Trans u Intersexuellan re, be ku cudekarîye bikin navbera olan, mezheban, zimanan u nijatan. Dijî zext u astengîyan tevbigerin wan çeperan nasnekin.
Dive em, şevan u kolanan şunda bigrin.
Werin em hemu gel hev: Di 20.12.2016 Seat 19,00 de li Augustinerplatz kombibin.
Denge xwe bilind bikin u bigîhînin herkesî. Dive edî denge me bi bîhîsin.
Ger ji bo tevlebune alîkarîyek pewîst bibe. (ji bo wergerandine) Bi rîya emile me agahdarbikin, dakú em bikarin bi were tekevib tekilîye.
feministische-linke@riseup.net


Vamos a retomar la calle, vamos a retomar la noche!
Manifestación!

Para mujeres*, chic*s, lesbian*s, transgender e intergender!
Los últimos meses muchos periódicos reportaron que las mujeres no se están sentido seguras y que los sprays de pimienta se han agotado. Como resultado, grupos de hombres blancos se unen en las redes sociales para proteger a aquellas mujeres „indefensas“.
En estos momentos, se hace responsable de sexismo, homofobia, transfobia y violencia hacia mujeres* a los que hace poco venían a Alemania.
Esto no solo es racista, también niega nuestra lucha feminista, que hemos tenido desde siglos y las experiencias que muchas de nosotras tenían que soportar todas sus vidas.
Entonces, queremos retomar la calle y la noche con vosotros – todas las mujeres*, chic*s, lesbian*s, trans- e intergender, no importa tu origen, tu orientación sexual o tu religión! Queremos que te unas a nosotras, no importa si tienes incapacidad o no, si tienes domicilio fijo o no, no importa tu edad o ingresos.
Tenemos que unir nuestras fuerzas individuales y luchar!
Quedamos el 20 de diciembre a las 7 de la tarde en el Augustinerplatz y vamos a hacer ruido y marchar hacia el teatro! Nuestras voces se van a hacer escuchar finalmente!
* Si tienes alguna necesidad para participar – por ejemplo traducciones – no dudes en contactarnos, vamos a hacerlo posible: feministische-linke@riseup.net

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来加入我们的抗议!
为女人*,为女孩子*,为同性恋者*,为变性者*
近几个月以来各种女性*安全事件屡见报端,自卫的胡椒喷雾售罄。为此许多白人男性在社交网络上发起所谓保护无助女性的运动。
出于针对性别,同性恋者,变性者的歧视以及针对女性的暴力事件,这些刚刚抵达德国的人受到了社会的盲目谴责。
这不仅是狭隘的种族主义,也是选择性忽略我们一直以来被各种族地区男性歧视的事实。更是对几十年来的女权斗争的全盘否定。
因此我们呼吁所有女性*,同性恋者*以及变性者*加入我们的运动,无论出身,性向,宗教,残疾,年龄,是否有居所,是否有工作,让我们一起占领街道并创造一个属于我们的夜晚!只有我们团结起来,才能让我们摆脱这令人痛心的现状!
让我们于12月20号7点在Augustinerplatz集结起来,让我们的口号响彻夜空,我们的声音需要得到尊重!

如果你们对于游行需要什么帮助的话,比如翻译或者护送回家,请通过电子邮件与我们取得联系。我们将尽我们所能帮助你加入我们。电子邮件地址如下:feministische-linke@riseup.net

Aufruf der Feministischen Linken Freiburg zur Demo anlässlich des internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen.

Wann? Freitag 25.11.2016 | Start 15:00 Uhr am Augustinerplatz

Liebe Freund_innen und Genoss_innen,
liebe Interessierte,
in den letzten Tagen, Wochen und Monaten war sexualisierte Gewalt gegen Frauen_ in Freiburg sehr präsent, nicht zuletzt durch die Medien. In jedem Lebensbereich ob in der Familie, unter Freund_innen, in der Schule, an der Uni, bei der Arbeit, auf der Straße, oder beim Feiern sind Frauen_ von sexualisierter Gewalt betroffen.
Wir haben es satt, dass Frauen_ und Mädchen_, die vergewaltigt werden unterstellt wird selbst Schuld zu sein oder es herausgefordert oder gewollt zu haben.
Wir finden es beschissen, dass Frauen_ und Mädchen_ gesagt wird sie sollten dunkle Orte meiden und nicht ohne Begleitung nachts nach Hause gehen. Stattdessen sollte Männern und Jungen von klein auf beigebracht werden Mädchen_ und Frauen_ in Ruhe zu lassen und nicht gegen ihren Willen anzufassen.
Wir finden es erschütternd tagtäglich zu lesen, dass Frauen_ von ihren Lebensgefährten und Ehemännern bedroht, eingesperrt, misshandelt, vergewaltigt und ermordet werden.
Wir finden es zum Kotzen, dass es alltäglich ist beleidigt, bewertet, angefasst, bedrängt und belästigt zu werden! Es kann nicht sein dass unsere Grenzen überschritten werden und unser „NEIN!“ nicht akzeptiert wird.

WIR SAGEN ES REICHT!!!

Wir gehen, wann und wohin wir wollen,
Wir ziehen an, was wir wollen und richten uns her, wie wir wollen,

Wir haben die Schnauze voll davon, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der Sexismus, Rassismus, sexualisierte Gewalt und Vergewaltigung zum Normalzustand gehören.
Wir bestimmen wann, mit wem und wie wir Sex haben wollen oder auch nicht,
Wir teilen unsere Wut mit den kämpfenden Frauen_ weltweit.

*Und deshalb fordern wir euch auf, mit uns auf die Straße zu gehen und eurer Wut gegen diesen unerträglichen Zustand Ausdruck zu verleihen!*

Mehrfach Diskriminierung (muslimischer) Frauen* in Deutschland

26.11.2016 | Jugendhilfswerk Freiburg, Konradstraße 14 a (im Hinterhaus)

Vortrplakat-26-11-webag von Malika Mansouri (Rechtsanwältin/Rassismusforschung)
11:30 – 13:00 (offen für alle Geschlechter)

Empowermentworkshop mit Malika Mansouri und Farah Bourmar (von den Datteltätern)
14:00 – 17:00 (von Frauen* für Frauen*)

Mit unserer Veranstaltung möchten wir uns dem Frauenbild im Allgemeinen und der Darstellung der muslimischen Frau* im Besonderen in den deutschen Medien widmen. Dabei ist es uns wichtig auf die mehrdimensionale Diskriminierung von muslimischen Frauen* aufmerksam zu machen und zu eruieren, in wie weit die Medien unsere eigenen Vorstellungen beeinflussen. Auch die verschiedenen Aspekte von (antimuslimischem) Rassismus sollen aufgegriffen werden. Der Vortrag  mit Diskussion ist auch offen für Männer*,  der sich anschließende Workshop richtet sich ausschließlich an Frauen*  und zielt darauf ab, die Gemeinsamkeiten der Frauen* zu Tage zu bringen und die Solidarität der Frauen untereinander zu empowern.

Anmeldung zum Workshop: 07612962587 oder anna.stamm@profamilia.de

-Barrierefreier Zugang (Toilette nicht barrierefrei)

Diese Veranstaltung findet im Rahmen von 16 Tage gegen Gewalt an Frauen statt: http://www.16days-freiburg.de/

 

Feministischer Kneipenabend 25.11.16

Am Freitag, den 25.11. findet die letzte Feministische Kneipe in diesem Jahr statt. Kommt vorbei zum Quatschen, Austauschen und gemütlich leckere Cocktails Schlürfen.

Los geht´s um 19 Uhr im Linken Zentrum ¡adelante!, in der Glümerstraße 2, 79102 Freiburg.

Veranstaltung: Lexikon der Leistungsgesellschaft – Wie der Neoliberalismus unseren Alltag prägt

DO 17.11. | 19:30 Uhr | Linkes Zentrum Freiburg
(Glümerstraße 2, 79102 FR)

Der Streifzug durch alltägliche Begriffe der „Leistungsgesellschaft“ erkundet die vorherrschende Ideologie des flexiblen Kapitalismus. Er ist weit mehr als ein wirtschafts- und sozialpolitischer Ansatz. Die neoliberale Ideologie prägt unsere Persönlichkeit, unser Denken, unser Handeln: während wir Sport treiben, wir über unsere Bosse sprechen, als wären wir befreundet, wir in Dating-Portalen nach der Liebe fürs Leben oder dem schnellen Sex suchen, wir unser 70er Jahre-Rennrad das Altbau-Treppenhaus hochtragen, wir herzhaft über die Prolls in der Eckkneipe lachen, wir uns über unsere aktuellen Prokrastinationserfahrungen austauschen, wir mit einem Coffee-to-go bewaffnet im Stechschritt durch die Stadt marschieren, wir lustige ironisch-geistreiche Anmerkungen machen, wir uns wieder nicht entscheiden können und wir am Ende des Tages einmal mehr versuchen, das zu verdrängen, was längst Gewissheit geworden ist: dass es so nicht weitergehen kann.
Der Autor:
Sebastian Friedrich ist Redakteur von kritisch-lesen.de und Verfasser der Kolumne „Lexikon der Leistungsgesellschaft“, die seit April 2013 bei der linken Monatszeitung ak– analyse und kritik erscheint.
In der edition assemblage erschienen von Sebastian Friedrich Nation – Ausgrenzung – Krise und Rassismus in der Leistungsgesellschaft.

Eine Veranstaltung der FeLi – Feministische Linken Freiburg und der Antifaschistischen Linken (IL), gefördert durch die Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg.

www.feli.blogsport.eu | www.antifaschistische-linke.de

„Über junge Burschen und Alte Herren“ – Eine Einführung in die Verbindungskritik

DI 15.11.16 | 20 Uhr | AStA Uni Freiburg – Konferenzraum 1 (Belfortstraße 24 79098 FR)

Auch in Freiburg sind die Villen der Studentenverbindungen im
Stadtbild auffällig vertreten und ihre Partys populär. Verbindungen werden aber häufig wegen ihrer politischen Rechtslastigkeit kritisiert. Zu Recht? Und wie sieht es mit weiteren Kritikpunkten aus?

Eine Einführung in die Kritik ALLER Studentenverbindungen bzw. des Prinzips Studentenverbindung durch Lucius Teidelbaum. Dabei wird zwischen den Arten der Studentenverbindungen differenziert, ebenso aber auch auf fehlende Abgrenzungen hingewiesen.

Die Ausführungen werden mit lokalen Beispielen untermalt.

#semesterstart2016
*Diese Veranstaltung wird gefördert von der Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg

** Alle Personen die dem rechten Spektrum zugeordnet werden, sowie farbentragende Verbindungsmitglieder sind von der Veranstaltung ausgeschlossen!

Solidaritätsaktion in Freiburg „Für das Recht auf Abtreibung!“ Solidarność z Polkami!

7 In den letzten Wochen fanden europaweite Proteste gegen bestehende Abtreibungsgesetzte statt. In Polen sollten die bereits sehr strikten Abtreibungsregelungen noch verschärft werden, während in Irland mehrere Initiativen die Aufhebung des achten Verfassungszusatzes forderten. Durch diesen wird das Leben eines Fötus mit dem seiner Mutter gleichgestellt. Hierdurch wird es Frauen unmöglich gemacht, selbst in Härtefällen von Vergewaltigungen oder schweren Erkrankungen durch die das Leben der Mutter unmittelbar oder langfristig gefährdet werden, die Schwangerschaft abzubrechen. Weiterlesen