Für Demokratisierung und Frieden in den kurdischen Gebieten

Am 16.01.2016 veranstaltet das Kurdistan-Solidaritätskomitee Freiburg eine Solidaritätsaktion in der Freiburger Innenstadt, um auf die Zustände in den kurdischen Gebieten aufmerksam zu machen: Zwölf kurdische Städte in der Türkei befinden sich derzeit im Ausnahmezustand. Dieser bedeutet konkret Ermordungen auf offener Straße, Bombardements, Zerstörungen der Häuser sowie das Abstellen von Wasser, Strom und Telefon. Politiker_innen werden abgesetzt, verhaftet oder ermordet. Journalist_innen werden verfolgt, Demonstrationen gewaltsam aufgelöst.

Während die türkische Regierung massiv gegen die kurdische Bevölkerung vorgeht, beteiligt sich Deutschland indirekt mit schmutzigen Deals an diesen Massakern. Ende des Jahres 2015 hat die BRD 3 Milliarden Euro an die Türkei zugesichert, damit diese die Flüchtlingsströme aus den umliegenden Ländern aufhält. Außerdem exportiert Deutschland nach wie vor Waffen in die Türkei und beteiligt sich somit am dortigen Krieg. Weiterhin verspricht die BRD, sich für die Wiederaufnahme der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei einzusetzen. Wir verurteilen die Zusammenarbeit mit und Unterstützung des türkischen Regimes, unter dem momentan unzählige Menschen ihrer Existenzgrundlagen oder ihres Lebens beraubt werden.

Wir verurteilen auch das Vorgehen der deutschen Regierung  gegen kurdische Aktivist_innen hierzulande. Noch immer werden Menschen aufgrund ihres legitimen politischen Engagements kriminalisiert, abgeschoben oder in deutsche Knäste gesteckt.

Deshalb veranstaltet das Komitee eine Menschenkette in der Freiburger Innenstadt. Wir finden die aktuelle Situation in den kurdischen Gebieten untragbar und fordern die sofortige Beendigung des Krieges gegen die kurdische Bevölkerung.

Kommt zur Menschenkette, zeigt eure Solidarität mit der kurdischen Befreiungsbewegung!

16.01.16 – 15 Uhr – Rathausplatz Freiburg

 

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