Schlagwort-Archiv: Selbstbestimmung

Aufruf zu den Antikriegsprotesten in Freiburg, 25., 26., 27.01. 16 Uhr, Rathausplatz

Wir möchten euch eindringlich auf die aktuellen Proteste, gegen den Krieg der türkischen Regierung in den kurdischen Autonomiegebieten in Nordsyrien aufmerksam machen. Wir rufen euch dazu auf sich an den verschiedenen Protestformen zu beteiligen.                                                                                       Jeden Tag in dieser Woche, 16 Uhr, Rathausplatz Freiburg.                                    Do 25.01. -> Menschenkette                                                                                                 Sa 27.01. -> Demonstration                                                                                     Hiermit leiten wir euch außerdem die Aufrufe des kurdischen Studierendenverbandes Freiburg, sowie des kurdischen Frauenbüros für Frieden weiter.

Krieg beginnt hier! Stoppen wir ihn hier!

Weiterlesen

Her mit dem Recht auf Selbstbestimmung! Statement zum § 219a Strafgesetzbuch (StGB)

§ 219a Strafgesetzbuch (StGB): Werbung für den Abbruch einer Schwangerschaft – ein Paragraf, der seinen Ursprung im Jahre 1933 hat und derzeit medial massiv umstritten ist: Er verbietet es, Schwangerschaftsabbrüche aus einem finanziellen Vorteil heraus anzubieten, anzukündigen und anzupreisen. Eine Zuwiderhandlung kann mit einer Geldbuße oder gar einer Freiheitsstrafe von bis zu 2 Jahren bestraft werden. Viel rechtlicher Spielraum wird hierbei nicht gegeben. Tatsächlich reicht es schon aus, die Leistung „Schwangerschaftsabbruch“ auf der eigenen Internetseite zu benennen, um im Sinne des Paragraphen von „Werbung“ zu sprechen. Weiterlesen

Solidaritätsaktion in Freiburg „Für das Recht auf Abtreibung!“ Solidarność z Polkami!

7 In den letzten Wochen fanden europaweite Proteste gegen bestehende Abtreibungsgesetzte statt. In Polen sollten die bereits sehr strikten Abtreibungsregelungen noch verschärft werden, während in Irland mehrere Initiativen die Aufhebung des achten Verfassungszusatzes forderten. Durch diesen wird das Leben eines Fötus mit dem seiner Mutter gleichgestellt. Hierdurch wird es Frauen unmöglich gemacht, selbst in Härtefällen von Vergewaltigungen oder schweren Erkrankungen durch die das Leben der Mutter unmittelbar oder langfristig gefährdet werden, die Schwangerschaft abzubrechen. Weiterlesen

Nein heißt Nein!?

Unsere Antwort auf die aktuelle „Reform“ des Sexualstrafrechts ist: Nein zum Patriarchat!

Am 07. Juli 2016 beschließt der deutsche Bundestag die lang ersehnte Gesetzesänderung im Sexualstrafrecht. Frauenverbände und feministische Organisationen atmen auf. Das Nein auch wirklich Nein heißt, ist von nun an im Strafgesetzbuch verankert. Die Leser_innenkommentare in den hiesigen Medien hingegen zeugen von männlicher Wut, Angst und Unsicherheit. Was genau hat das zu bedeuten? „Kann meine Frau nach einer heißen Liebesnacht nun behaupten ich hätte sie vergewaltigt?“ In diesem Positionspapier wollen wir aus feministischer Perspektive verschiedene Aspekte der Gesetzesänderung beleuchten. Weiterlesen

Grenzenlose Solidarität am Frauen*kampftag

Am 8. März kämpfen Frauen* seit 1911 weltweit gegen patriarchale Unterdrückung, ökonomische Ausbeutung, rassistische Diskriminierung und sexualisierte Gewalt.

Rassistische Hetze im Namen von Frauenrechten: Nicht mit uns!

Sexismus und sexualisierte Gewalt existieren in Deutschland nicht erst seit den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht in Köln und anderswo. Es ist kein Phänomen, das importiert wurde, sondern in unserer Gesellschaft fest verankert ist. Frauen* sind täglich betroffen von sexualisierter Gewalt, sei es auf der Straße, am Arbeitsplatz oder im eigenen Zuhause. Weiterlesen