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Wege zum Nein: Lesung und Diskussion

Wir möchten euch gerne auf unsere Veranstaltung am Samstag den 27.Januar ab 19 Uhr im Linken Zentrum ¡adelante! aufmerksam machen.

Wir freuen uns, dass die Autorinnen Sina Holst und Johanna Montanari nach Freiburg kommen, aus ihrem Buch „Wege zum Nein“ lesen und es die Möglichkeit zur Diskussion gibt.

Der Essayband „Wege zum Nein“ betrachtet die Reform des
Sexualstrafrechts 2016 im gesellschaftlichen Kontext sexueller Gewalt, sexueller Selbstbestimmung und Emanzipation. Sexualstrafrecht, #NeinHeisstNein, rassistische Instrumentalisierung, Rassismus in
Deutschland, Vergewaltigungskultur, persönliche Erfahrungen,
feministische Geschichte_n und Konsens werden nicht als Einzelthemen, sondern in ihrer Abhängigkeit voneinander diskutiert. Dabei ist die zentrale Frage, wie
Räume sozialer Interaktion geschaffen werden können, in denen Nein nicht nur möglich ist, sondern wertgeschätzt und akzeptiert wird.

Nein heißt Nein!?

Unsere Antwort auf die aktuelle „Reform“ des Sexualstrafrechts ist: Nein zum Patriarchat!

Am 07. Juli 2016 beschließt der deutsche Bundestag die lang ersehnte Gesetzesänderung im Sexualstrafrecht. Frauenverbände und feministische Organisationen atmen auf. Das Nein auch wirklich Nein heißt, ist von nun an im Strafgesetzbuch verankert. Die Leser_innenkommentare in den hiesigen Medien hingegen zeugen von männlicher Wut, Angst und Unsicherheit. Was genau hat das zu bedeuten? „Kann meine Frau nach einer heißen Liebesnacht nun behaupten ich hätte sie vergewaltigt?“ In diesem Positionspapier wollen wir aus feministischer Perspektive verschiedene Aspekte der Gesetzesänderung beleuchten. Weiterlesen